Annehmen

Ich werte mich selber ab und ich verurteile mich. Ich schlag nicht nur ein mal zu sondern immer wieder. Die Gedanken peitschen auf mich ein. Sie sagen: "Du bist ein schlechter Mensch und du bist schuld, dass du kein "normales", gesundes Leben führen kannst. Denn jedes mal wenn dich jemand mag, weist du denjenigen zurück. Wenn das, was du dir am meisten wünschst eventuell Wirklichkeit werden könnte, dann weist du es zurück und kannst es nicht annehmen. Dann machst du dich unnahbar und gehst auf Abstand. Du gibst Signale von Desinteresse, manchmal weißt du dein Gegenüber heftig ab. Du sagst vielleicht Verletztendes. Und dein Gegenüber geht auf Abstand."Ich WOLLTE dich nicht abweisen, ich WOLLTE dir nicht klar machen, dass ich für dich nicht zu haben bin. Dass ich deine Anwesenheit und deine Nähe meide. Aber sobald ich das Gefühl hatte, dich zu mögen, und mir das bewusst wird, muss ich mich für das Gefühl rechtfertigen. Und ich habe kein Recht auf das Gefühl. Das sagt mir eine unheimlich starke Stimme. Eine andere Stimme sagt, ich muss dich hassen. Ich darf dir nicht vertrauen. Ich darf dich nicht in meine Nähe lassen und mir geht es besser, wenn ich alleine bin. Und dann die anderen Seite umso stärker, dass ich dir zeigen muss, wie sehr ich dich mag. Um es wieder gut zu machen sozusagen. Um ihn davor zu hindern auf Abstand zu gehen. Und nochmal: ich will das nicht. Was ich will, ist einen lockeren, ungezwungen Kontakt. Ohne Druck, ohne Zwang, etwas Positives. Eine Lockerheit und Leichtigkeit. Ein Geben und Nehmen. Ein Annehmen und Hingeben. Und ich will Kontakt. Ich möchte nicht alleine sein

1.7.17 22:44

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