Kopf gegen Herz

Du bist schon längst vergangen
aus meinem Leben verschwunden
trotzdem tauchst du in Gedanken oft auf
zu den unterschiedlichsten Zeitpunkten.

Manchmal mach ich mir nichts drauß
zuck die Schulter, mir egal,
schieb dich weg
wie ein Ikea Regal.

Und dann gibt es diese Tage,
wenn du auftauchst zerstört es mich
es frisst mich auf, innerlich
Ich bereue alles so
Obwohl nicht alles schlecht war,
aber das meiste
und wünschte du wärst nie gewesen.

Ich suche die Schuld bei mir,
dann bei dir.
Doch das ändert nichts daran,
dass die Sache gelaufen ist.

Vorbei. Aus.

Und das "warum" steht in dem Raum,
und das "was wäre gewesen, wenn" quält mich

Anstatt zu akzeptieren, wie es jetzt ist,
zerbreche ich mir dann den Kopf darüber.
Um ja nicht mehr an so jemanden zu gelangen,
wie du es warst
Weil ich beim nächsten Mal Alles perfekt machen möchte

Das sage ich mir so in Gedanken
Doch vornehmen kann man sich viel
Wenn du dann da bist, ist wieder alles durcheinander.
Dann greifen Träume, Wünsche und Realität ineinander
und verschmelzen,
Verzerren die Wirklichkeit dass ich sie nicht mehr greifen kann

Mein Verstand kämpft mit dem Herz
Die Welt dreht sich
Der Boden bewegt sich
Und ich weiß nicht wem ich trauen soll
Bedrohlich, droht er unter mir wegzurutschen
Und das Gefühl, dass ich falle kommt erneut auf
Ich brauche dich um stehen zu können, verstehst du?

20.9.15 10:41, kommentieren

tanzen

bling.bling..bling.bling..bling.bling

ich tanze in meinem Zimmer

Augen geschlossen

spüre meinen Körper in den Schwüngen des Basses sich wiegen

kribbeln auf der Haut

unbeschreiblich

8.9.15 11:18, kommentieren

look forward now!

Ich fühle mich mega schlapp. Leicht erhöhte Temperatur. Nicht ganz gesund, aber auch nicht so fertig, dass mir nichts anders übrig bleibt, als mit 40 Grad im Bett zu liegen. Ich lasse euch wieder etwas in meinem Kopf schnuppern. Zurzeit umgibt mich eine Wolke, die mich wie benebelt. Meine Empfindungen und Gefühle sind gedämpft. Mein Leben auf Pause..und ich fühle mich der Welt eher fremd. Aber ich rufe mir immer wieder in Erinnerung: Wenn ich nach vorne schauen, kommt da etwas Schönes. Ich beginne nämlich eine Ausbildung. Eine Entscheidung, in die ich viel, viel Zeit investiert habe. Die ich selbst getroffen habe und für die ich auch selbst Verantwortung übernehme. Ein weiterer Weg also zur Autonomität. Und jetzt kann sie auch endlich beginnen. Was bringt das mit sich?Einen geregelten WochenablaufKontakt mit LeutenNeue FreundeForderungNeue ErfahrungenGewinnung von SelbstkenntnissenIch möchte es ehrlich gesagt gar nicht mehr erwarten. Nur daheim zu sitzen, und sich immer wieder zu überlegen, mit was man sich als nächstes beschäftigen kann, ist vielleicht für eine Zeit lang mal ganz gut. Aber jetzt reichts mir auch. Ich freue mich richtig drauf. Es gibt immer zweifelnde Gedanken..werde ich das durchstehen? Hält mein Körper und mein Geist den Anforderungen stand? Klar, das ist nicht sicher. Es wird auch ein bisschen eine Herausforderung. Doch eigentlich mag ich Herausforderungen ganz gerne, wenn ich ungefähr weiß wohin sie führen. Das sollte ich mir vielleicht nochmal ins Bewusstsein rufen. Und: Es ist keine Lebensentscheidung. Der Weg den wir beschreiten, besteht aus vielen kleinen Entscheidungen, die uns in eine Richtung lenken. Ich sehe es einfach, als kleinen Schritt vorwärts, neue Erfahrungen und Erkennisse zu machen, meinen eigenen Weg zu beschreiten.VG

5.9.15 16:21, kommentieren

Depressivität

Gestern Abend...Albtraum. Alles ist auf mich herabgestürzt. Viele negative Gedanken, Selbstabwertung, diese innere Stimme die mich herunterzieht. Und dann der Sog nach der Trauer. Musik angemacht, geweint, gekrümmt. Autsch. Dann habe ich gesagt jetzt reichts. Mir tut das nicht gut. Musik aus. Köpfhörer raus. Schluss damit! Punkt. Die Welt ist nicht so, wie es meine Gefühle und mein Kopf mir in diesem Moment sagt. Nein, das kann nicht stimmen. Ich glaube euch nicht. Euch allen beiden. Ihr versucht mich runterzuziehen, damit ich mich so fühle, wie vor eineinhalb Jahren, vor 6 Jahren oder vor 10 Jahren. Oh ja, ihr erinnert mich gut. Aktiviert alle alten Muster, die Angst, Panik und Starrheit so lebendig und spürbar machen, dass es sich so real anfühlt. Und ich mich hilflos, klein und mein Leben aussichtslos. Gab es einen Auslöser? Mir ging es schon den ganzen Tag nicht gut. Habe 5 Stunden statt 8 geschlafen. Anderen Leuten macht das gar nichts aus, bei mir ist der ganze Tag auf den Kopf gestellt. Spielt verrückt. Gedanken rasen. Kann nichtmehr klar denken. Abhängig. Suche Bestätigung, und finde meist nur Ablehnung und Kritik. In meiner Wahrnehmung. Alle sind gegen mich. Ich werde beobachtet und bloßgestellt. Ablehnung. Angst. Ich weiß, dass das nicht stimmt! Ich werde gemocht, Leute sind auf mich zugekommen. Waren freundlich, haben mich angelächelt. Aber mein Kopf sagt mir, dass sich dahinter etwas anderes verbirgt. Dass ich viel falsch mache und mein Wesen kritisiert wird, in den Köpfen der anderen Menschen. Sie sagen es bloß nicht. Gott sei Dank...denn wenn sie es sagen würden. Was wäre dann? Ich würde sterben. Ich könnte dann nichtmehr leben. Ich hätte es dann einfach nichtmehr verdient. Und niemand mag mich. Ich mache alles falsch. Das ist, was mein Kopf mir sagt. Krass, oder? Ziemlich zerstörerisch..Es wäre ein weiterer Beweis, das ich nicht stimme. Diese Stimme, erlaubt mir einfach nicht zu existieren. Gibt es auch einen Teil der sagt: Doch, ich habe es verdient hier zu sein und ein glückliches Leben zu leben? Ja, den gibt es. Ich habe ihn manchmal gespürt. Aber im Moment ist er einfach weg. Hat sich schlafen gelegt. Hallo?! Selbstwert, wo bist du? Ich WEIß, dass du da bist! Los, zeig dich mal! Ich glaube, ich muss ihn mal aufwecken gehen. Bisschen kitzeln. Und die wichtigere Frage ist: Möchte ich überhaupt leben? Wofür lebe ich? Ich denke, die Familie ist der Hauptgrund für andere Leute zu leben. Die Familie macht das leben lebenswert. Dort fühlt man sich sicher, geborgen, gemocht und akzeptiert. Für mich war das leider nie der Fall. Ich weiß nicht, wie das ist. Und ich würde es gerne ändern. Ich würde mir nichts mehr wünschen, als das. Als wie wenn meine Vergangenheit anders gewesen wäre. Dass meine Eltern mich am besten kennen. Aber es ist nun mal so. Ich bin gezwungen das hinzunehmen, wie es war und wie es heute ist. Ich kann Sachen verändern, heute, aber nicht in der Vergangenheit. Und die Wunden liegen sehr tief. Freunde. Für mich haben Freunde mein Leben lebenswert gemacht. Das ist zwar schon ein bisschen her, aber ich kann mich gut erinnern. Ich war immer happy bei ihnen. Konnte vergessen, konnte Kind sein, konnte kreativ sein, frei sein und spielen, ich sein. Mir fehlen diese Leute. Mit denen ich eine Verbindung hatte, wo Empathie da war, Fürsorge. Wo man sich um den andren gekümmert hat. Wo man da war füreinander. Aber wie lerne ich solche Leute kennen? Wie treffe ich sie? Es wirkt so, als ginge es heute nicht mehr darum. Sondern darum, wie man sich selber am besten darstellt. Wer am meisten zu erzählen hat. Wer am lautesten ist. Ich ich ich. Wer am meisten trinkt, wer die verrücktesten Geschichten zu erzählen hat. Haben sich die Zeiten geändert? Liegt es an dem Alter, in dem ich mich befinde? Oder umgebe ich mich einfach, mit den falschen Leuten? Wie kann ich das ändern?

9.8.15 12:52, kommentieren

Ein Anfang

Hallo!
Ich hatte schon vor einiger Zeit die Idee einen Blog zu schreiben, um meine Erfahrungen, Geschehnisse, Gefühle und Gedanken teilen zu können. Im Moment fehlt mir ein bisschen der Impuls etwas zu schreiben, das mit etwas bedeutet, aber immerhin möchte ich schon mal den Anfang machen und diesen kleinen Text verfassen.
Es werden weitere Schilderungen aus meinem 21 jährigen Leben folgen.
Einen schönen Freitag Abend

24.7.15 21:38, kommentieren