Weiterleben

Hallo meine Freunde!

Ewig viel Zeit ist vergangen. Ich habe das 1. Semester der Ausbildung hinter mir.

Es gefällt mir gut. Es ist eine Ausbildung zur Gymnastiklehrerin. Aber es ist auch sehr anstrengend. Gerade gingen die Ferien vorbei und es fällt mir unheimlich schwer, nach 2 Wochen "nichtstun" wieder auf die Beine zu kommen, früh aufzustehen, zu planen etc.

Gerade stellen sich auch meine Medikamente um und deswegen bin ich heute früh kaum raus gekommen.

Leider bleiben meine Hobbies zur Zeit zml auf der Strecke. Da die Ausbildung körperlich sehr fordernd ist, habe ich keine Energie mehr, nach der Schule zum Tanzen oder so zu gehen. Das ist schade. Wir tanzen in der Schule zwar auch, aber mein Niveau verbessert sich nicht wirklich, denn das Level dort ist niedrig. Da kommen mir dann immer wieder Gedanken, doch etwas anderes zu machen.

Wenn ich jedoch etwas anderes machen würde, wäre ich am Abend bei einer 40 Stunden Woche bestimmt auch fertig und hätte nicht mehr so viel Motivation etwas zu machen. Und dann bleibt der Sport total auf der Strecke, und das (habe ich in den Ferien gemerkt) brauche ich unbedingt. Denn ich liebe es mich zu bewegen und meine Kraft raus zu lassen. Ich muss also einen Weg finden, meine Freizeit so zu gestalten, dass ich die Woche körperlich schaffe. Allerdings möchte ich auch im Tanzen weiter kommen. Eine Lösung dafür wäre, dafür in den Ferien intensiv zu tanzen. Wirklich dann jeden Tag. Dann fiele es mir nach den Ferien vielleicht auch nicht so schwer, wieder ordentlich zu ackern. Diese Ferien war dies leider nicht möglich, da ich eine OP hatte und im Bett bleiben musste. 3 Wochen Sportverbot! Aber nächste Ferien siehts anders aus!


Jungs:

Ja, ich bin immer noch singel. Und ich möchte gerne einen Freund. Ich habe für jemanden starke Gefühle gehabt, die mich im Endeffekt an den Rand der Verzweiflung getrieben haben. Hat er sich mir zugewendet, hatte ich Hochstimmung . Hat er mich nicht beachtet, wurde ich depressiv, konnte nicht mehr aufhören an ihn zu denken und hatte sogar selbstzerstörerische Gedanken. Ich war enorm unsicher in dem, wie ich auf ihn zu gehe. Ich habe zwar gespürt, wie er mich mochte, aber er konnte es mir nicht sagen. Nach einer Party wurde mir dann klar, dass das nichts wird. Ich war tieftraurig, weil er sich mir an dem Abend unter all den Gästen kaum zugewendet hat.

Ich habe unter dem Ganzen einen Haken gesetzt, und es geht mir besser damit. Es treten nicht viele Leute in mein Leben, mit denen ich mir so viel vorstellen kann, wie mit ihm. Aber nur weil ich mir das vorstelle, heißt es nicht, dass er genauso denkt und fühlt. Man sollte nichts erzwingen und ich denke mir, wenn es passt dann wird es passen. Ich glaube, so viele negative Gefühle schon im vorhinein zu spüren ist ein Zeichen, dass irgendetwas nicht stimmt. Jetzt heißt es das zu akzeptieren und weiterzuleben

Viele Grüße

7.4.16 13:21, kommentieren

Urlaub

Hallo ihr!
Nach einer langen Zeit melde ich mich wieder zurück. Ich habe viel Erlebt in den letzten Wochen. Meine Ausbildung hat begonnen und ich habe neue Leute kennengelernt. Mein Platz in der Klasse zu finden fällt mir nicht ganz leicht und seit letzter Woche habe ich so viele Gedanken in meinem Kopf..es rast. Ich versuche immer wieder den Fokus auf mich zu richten und meinen Körper zu spüren und wahrzunehmen. Es gibt viel zu verarbeiten, und so drängen sich die Gedanken öfters in den Vordergrund. Aber jetzt habe ich ja eine Woche frei! Das heißt ich kann mich mehr auf mich konzentrieren, wieder in das Tanzstudio gehen, wo ich die letzten 6 Wochen auch nicht war, weil ich jedes mal so müde war abends. Etwas Yoga machen, Spanisch lernen und einfach mal Abstand nehmen von der Schule.
Eine Woche frei! Yeah! Und nichts vor heute..wunderbar! Erstmal ausgeschlafen und mir so Gedanken gemacht, was ich heute mache. Ich habe viel Zeit für mich, also werde ich so richtig in den Tag hineinleben. Ich werde Musik hören, tanzen, schreiben und ein paar Sprüche an meine Wand malen. Welche, muss ich mir noch überlegen. Dann werde ich "hey there Delilah" von den Plain White T's auf Gitarre üben. Und mich mit einem Freund (er ist Asylbewerber) treffen. Ich habe ihn länger nichtmehr gesehen, bestimmt schon 6 Wochen. Mal schauen, was wir machen. Ich dachte so an backen Ich freue mich ihn zu sehen. Er ist ein ganz lieber. Ich freue mich auf diesen Tag und auf die nächsten
Viele Grüße

31.10.15 08:47, kommentieren

Augen tiefeisblaukalt

Etwas in seinen Augen fängt mein Blick

hält ihn fest

sie erinnern mich an etwas

So eiskalt und tiefblau

ich sehe dahinter verbirgt sich etwas

Versteckt, wie die Tiefe eines Eisberges

25.9.15 18:52, kommentieren

Kopf gegen Herz

Du bist schon längst vergangen
aus meinem Leben verschwunden
trotzdem tauchst du in Gedanken oft auf
zu den unterschiedlichsten Zeitpunkten.

Manchmal mach ich mir nichts drauß
zuck die Schulter, mir egal,
schieb dich weg
wie ein Ikea Regal.

Und dann gibt es diese Tage,
wenn du auftauchst zerstört es mich
es frisst mich auf, innerlich
Ich bereue alles so
Obwohl nicht alles schlecht war,
aber das meiste
und wünschte du wärst nie gewesen.

Ich suche die Schuld bei mir,
dann bei dir.
Doch das ändert nichts daran,
dass die Sache gelaufen ist.

Vorbei. Aus.

Und das "warum" steht in dem Raum,
und das "was wäre gewesen, wenn" quält mich

Anstatt zu akzeptieren, wie es jetzt ist,
zerbreche ich mir dann den Kopf darüber.
Um ja nicht mehr an so jemanden zu gelangen,
wie du es warst
Weil ich beim nächsten Mal Alles perfekt machen möchte

Das sage ich mir so in Gedanken
Doch vornehmen kann man sich viel
Wenn du dann da bist, ist wieder alles durcheinander.
Dann greifen Träume, Wünsche und Realität ineinander
und verschmelzen,
Verzerren die Wirklichkeit dass ich sie nicht mehr greifen kann

Mein Verstand kämpft mit dem Herz
Die Welt dreht sich
Der Boden bewegt sich
Und ich weiß nicht wem ich trauen soll
Bedrohlich, droht er unter mir wegzurutschen
Und das Gefühl, dass ich falle kommt erneut auf
Ich brauche dich um stehen zu können, verstehst du?

20.9.15 10:41, kommentieren

tanzen

bling.bling..bling.bling..bling.bling

ich tanze in meinem Zimmer

Augen geschlossen

spüre meinen Körper in den Schwüngen des Basses sich wiegen

kribbeln auf der Haut

unbeschreiblich

8.9.15 11:18, kommentieren

look forward now!

Ich fühle mich mega schlapp. Leicht erhöhte Temperatur. Nicht ganz gesund, aber auch nicht so fertig, dass mir nichts anders übrig bleibt, als mit 40 Grad im Bett zu liegen. Ich lasse euch wieder etwas in meinem Kopf schnuppern. Zurzeit umgibt mich eine Wolke, die mich wie benebelt. Meine Empfindungen und Gefühle sind gedämpft. Mein Leben auf Pause..und ich fühle mich der Welt eher fremd. Aber ich rufe mir immer wieder in Erinnerung: Wenn ich nach vorne schauen, kommt da etwas Schönes. Ich beginne nämlich eine Ausbildung. Eine Entscheidung, in die ich viel, viel Zeit investiert habe. Die ich selbst getroffen habe und für die ich auch selbst Verantwortung übernehme. Ein weiterer Weg also zur Autonomität. Und jetzt kann sie auch endlich beginnen. Was bringt das mit sich?Einen geregelten WochenablaufKontakt mit LeutenNeue FreundeForderungNeue ErfahrungenGewinnung von SelbstkenntnissenIch möchte es ehrlich gesagt gar nicht mehr erwarten. Nur daheim zu sitzen, und sich immer wieder zu überlegen, mit was man sich als nächstes beschäftigen kann, ist vielleicht für eine Zeit lang mal ganz gut. Aber jetzt reichts mir auch. Ich freue mich richtig drauf. Es gibt immer zweifelnde Gedanken..werde ich das durchstehen? Hält mein Körper und mein Geist den Anforderungen stand? Klar, das ist nicht sicher. Es wird auch ein bisschen eine Herausforderung. Doch eigentlich mag ich Herausforderungen ganz gerne, wenn ich ungefähr weiß wohin sie führen. Das sollte ich mir vielleicht nochmal ins Bewusstsein rufen. Und: Es ist keine Lebensentscheidung. Der Weg den wir beschreiten, besteht aus vielen kleinen Entscheidungen, die uns in eine Richtung lenken. Ich sehe es einfach, als kleinen Schritt vorwärts, neue Erfahrungen und Erkennisse zu machen, meinen eigenen Weg zu beschreiten.VG

5.9.15 16:21, kommentieren