Du

Du bist soGelassen, zufrieden mit dir, du hast deine Leute um dich, die dir Sicherheit geben, du hast Zuversicht und Vertrauen in dir selbst. Du brauchst niemanden, weil du dir selbst genug bist. Du bist freundlich, du bist offen. Du bist so im Reinen mit dir selbst. Du gibst gerne, du schenkst und du bist achtsam auf deine Mitmenschen. Du warst achtsam auf mich und nett. Neben dir komme ich mir vor wie eine Felswand, die vor Löchern und Wunden klafft. Vor Verletzungen und Ängsten. Vor Narben. Neben dir hasse ich mich selbst, und meine Denkweisen und meine Erfahrungen die mich prägten so zu denken, wie ich es tue. Neben dir Werte ich mich ab und mache mich klein. Du möchtest keinen Kontakt mehr zu mir. Ich war anstrengend, gereizt, verletztend? War ich es? Ich bin mir meiner Außenwirkung so unbewusst. Ich möchte dich fragen, aber es wird keine Gelegenheit mehr geben. Du warst für einen Moment mein Begleiter und sobald wir zurück sind, bricht der Kontakt ab. Du bist wieder in einer Umgebung, wo du heimisch bist. Ich bin wieder in meinen alten Mustern, die mich an früher erinnern.

25.6.17 22:04, kommentieren

slowly and gently with myself


Es wird immer Besser mit Jonas. Meine Mutter hat geholfen, mir die emotionale Abhängigkeit bewusst zu machen. Und es findet wieder Kontakt statt zwischen uns. Es fühlt sich also nicht mehr an, wie eine Wand für mich. Er kommt nicht mehr auf mich zu und hat sich heute für seinen Urlaub auch nicht von mir verabschiedet. Das hat mich verletzt. Aber ich habe mich relativ schnell wieder gefangen. Ich versuche den Kontakt, wenn denn Kontakt statt findet, für mich gesund zu gestalten.
Ich finde es ganz schön krass, wie jemand, mit dem ich sehr nah war, gar nichts mehr gemeinsam habe heute. Und wie schnell er sich von mir entfernt hat, als ich nicht mehr hinter ihm her war. Das besonders. Wie als hinge die ganze Beziehung nur von mir ab & dem, was ich ihm "gegeben" habe.
Ich habe mittlerweile auch einen Freund. Er gibt mir das, was ich mir von Jonas immer gewünscht habe.
Aufmerksamkeit
Zuwendung
ein offenes Ohr
Nähe
Interesse
Ich mag ihn echt gerne. Aber Gefühle sind da jetzt noch nicht. Und es stellt sich mir eben die Frage: Mag ich ihn wirklich für ihn? Oder eher für das, was er mir gibt? Ich kenne ihn jetzt über 2 Monate. Sex läuft nicht wirklich. Küssen tu ich ihn auch nicht so gerne. Aber vielleicht kommt das auch noch. Ich würde gerne, aber es passt nicht. Gefühle kann man nicht erzwingen.

29.7.16 17:25, kommentieren

Ich glaube ich muss lieben erst lernen..

Ich habe ihn einmal kurz in meinem Blog erwähnt. Er ist etwas jünger als ich, aber seit dem ich ihn das erste Mal gesehen habe, war ich extrem hingezogen zu ihm. Er schaffte es mich zum weinen zu bringen vor lachen, mit ihm war ich einfach glücklich und es hat sich alles so RICHTIG angefühlt. Als ich ihn kennenlernte, so im ersten Monat, dachte ich, ich wusste was Liebe ist. Ich dachte mir, es ist so einfach. Ich mag ihn und ich kann es ihm zeigen..and thats it. Punkt. Doch dann gab es ein paar Vorfälle, die mich richtig zerstört haben. Wo ich gebraucht hätte, dass er mich sieht, sich mir zuwendet und auf mich zugeht.
Ich habe ihm das (danach) auch gesagt, was es mit mir macht und wie ich mich teilweise mit ihm fühle. Und er meinte, dass er das nicht mit Absicht macht.
Trotzdem hat es mich verletzt, ziemlich tief. Und weil ich selbst darüber so erschrocken war, wie er mich verletzten kann, habe ich gesagt, ich gehe auf Abstand. Ich versuche meine Gefühle stumm zu stellen. Ja, das klingt jetzt ziemlich krass. Aber ich kann das richtig gut, bin da wahrer Meister drin im Gefühle verdrängen. Auch die guten? Ja die Guten auch. Ich wollte nicht mehr abhängig sein. Die Angst nochmal so verletzt zu werden ist zu groß, dass ich irgendeine Nähe nochmal zulassen möchte. Das ging dann eine Weile so. Ich habe ihm keine Beachtung mehr geschenkt, meinen Fokus bewusst woanders hin gelenkt. Nummer gelöscht, Nachrichten gelöscht. Sozusagen Präventivschutz für mich. Kein Kontakt-keine Gefühle-keine Verletzung.
Aber leider klappt das jetzt nicht mehr. Er kommt immer und immer wieder in meine Gedanken. Ich wache nachts auf und weine. Es fühlt sich an als hätte ich einen Freund verloren. Und ich will das nicht. Ich will einfach, dass zwischen uns alles gut ist, dass wir reden, was los ist.
Ich bewundere Leute, die lieben können. Die ihre Gefühle bemerken und nicht davor zurückweichen, sie zu zeigen. Die tief in ihrem Inneren überzeugt davon sind, dass ihre Gefühle richtig sind und ihnen Raum geben.
Ich habe so viele Bilder mit ihm in meinem Kopf, die so unantastbar schön sind. Und ich fühle, dass ich der glücklichste Mensch wäre, wenn es dazu kommen würde. Und die Fantasien in meinem Kopf werden immer mehr, desto mehr ich mich in der Realität von ihm distanzieren zu versuche.
Es reißt mich alles zu ihm hin, und ich hilflos. Ich fühle so etwas nicht oft und ich möchte nicht mehr, dass diese Gefühle weg geschoben werden. Irgendeinen tieferen Grund müssen sie haben. Ich will sie frei lassen, wie ein Schmetterling der endlich seine Flügel ausbreitet.
Aber wie soll ich das machen? Was wenn er nicht so für mich empfindet? Kann er für mich dann trotzdem ein Freund sein? Funktioniert das? Kann ich auch Gefühle für ihn haben, wenn er es nicht tut? Oder wird mich das auf längere Sicht nur fertig machen? Wenn ich für ihn einfach nur eine aus seiner Arbeit bin, mit der es ab und zu mal lustig ist, aber es auch viele andere nette Mädels dort gibt? Was wenn das alles nur in meinem Kopf existiert und in der Realität aber nicht stimmig ist für mich?

27.6.16 22:56, kommentieren

Weiterleben

Hallo meine Freunde!

Ewig viel Zeit ist vergangen. Ich habe das 1. Semester der Ausbildung hinter mir.

Es gefällt mir gut. Es ist eine Ausbildung zur Gymnastiklehrerin. Aber es ist auch sehr anstrengend. Gerade gingen die Ferien vorbei und es fällt mir unheimlich schwer, nach 2 Wochen "nichtstun" wieder auf die Beine zu kommen, früh aufzustehen, zu planen etc.

Gerade stellen sich auch meine Medikamente um und deswegen bin ich heute früh kaum raus gekommen.

Leider bleiben meine Hobbies zur Zeit zml auf der Strecke. Da die Ausbildung körperlich sehr fordernd ist, habe ich keine Energie mehr, nach der Schule zum Tanzen oder so zu gehen. Das ist schade. Wir tanzen in der Schule zwar auch, aber mein Niveau verbessert sich nicht wirklich, denn das Level dort ist niedrig. Da kommen mir dann immer wieder Gedanken, doch etwas anderes zu machen.

Wenn ich jedoch etwas anderes machen würde, wäre ich am Abend bei einer 40 Stunden Woche bestimmt auch fertig und hätte nicht mehr so viel Motivation etwas zu machen. Und dann bleibt der Sport total auf der Strecke, und das (habe ich in den Ferien gemerkt) brauche ich unbedingt. Denn ich liebe es mich zu bewegen und meine Kraft raus zu lassen. Ich muss also einen Weg finden, meine Freizeit so zu gestalten, dass ich die Woche körperlich schaffe. Allerdings möchte ich auch im Tanzen weiter kommen. Eine Lösung dafür wäre, dafür in den Ferien intensiv zu tanzen. Wirklich dann jeden Tag. Dann fiele es mir nach den Ferien vielleicht auch nicht so schwer, wieder ordentlich zu ackern. Diese Ferien war dies leider nicht möglich, da ich eine OP hatte und im Bett bleiben musste. 3 Wochen Sportverbot! Aber nächste Ferien siehts anders aus!


Jungs:

Ja, ich bin immer noch singel. Und ich möchte gerne einen Freund. Ich habe für jemanden starke Gefühle gehabt, die mich im Endeffekt an den Rand der Verzweiflung getrieben haben. Hat er sich mir zugewendet, hatte ich Hochstimmung . Hat er mich nicht beachtet, wurde ich depressiv, konnte nicht mehr aufhören an ihn zu denken und hatte sogar selbstzerstörerische Gedanken. Ich war enorm unsicher in dem, wie ich auf ihn zu gehe. Ich habe zwar gespürt, wie er mich mochte, aber er konnte es mir nicht sagen. Nach einer Party wurde mir dann klar, dass das nichts wird. Ich war tieftraurig, weil er sich mir an dem Abend unter all den Gästen kaum zugewendet hat.

Ich habe unter dem Ganzen einen Haken gesetzt, und es geht mir besser damit. Es treten nicht viele Leute in mein Leben, mit denen ich mir so viel vorstellen kann, wie mit ihm. Aber nur weil ich mir das vorstelle, heißt es nicht, dass er genauso denkt und fühlt. Man sollte nichts erzwingen und ich denke mir, wenn es passt dann wird es passen. Ich glaube, so viele negative Gefühle schon im vorhinein zu spüren ist ein Zeichen, dass irgendetwas nicht stimmt. Jetzt heißt es das zu akzeptieren und weiterzuleben

Viele Grüße

7.4.16 13:21, kommentieren

Urlaub

Hallo ihr!
Nach einer langen Zeit melde ich mich wieder zurück. Ich habe viel Erlebt in den letzten Wochen. Meine Ausbildung hat begonnen und ich habe neue Leute kennengelernt. Mein Platz in der Klasse zu finden fällt mir nicht ganz leicht und seit letzter Woche habe ich so viele Gedanken in meinem Kopf..es rast. Ich versuche immer wieder den Fokus auf mich zu richten und meinen Körper zu spüren und wahrzunehmen. Es gibt viel zu verarbeiten, und so drängen sich die Gedanken öfters in den Vordergrund. Aber jetzt habe ich ja eine Woche frei! Das heißt ich kann mich mehr auf mich konzentrieren, wieder in das Tanzstudio gehen, wo ich die letzten 6 Wochen auch nicht war, weil ich jedes mal so müde war abends. Etwas Yoga machen, Spanisch lernen und einfach mal Abstand nehmen von der Schule.
Eine Woche frei! Yeah! Und nichts vor heute..wunderbar! Erstmal ausgeschlafen und mir so Gedanken gemacht, was ich heute mache. Ich habe viel Zeit für mich, also werde ich so richtig in den Tag hineinleben. Ich werde Musik hören, tanzen, schreiben und ein paar Sprüche an meine Wand malen. Welche, muss ich mir noch überlegen. Dann werde ich "hey there Delilah" von den Plain White T's auf Gitarre üben. Und mich mit einem Freund (er ist Asylbewerber) treffen. Ich habe ihn länger nichtmehr gesehen, bestimmt schon 6 Wochen. Mal schauen, was wir machen. Ich dachte so an backen Ich freue mich ihn zu sehen. Er ist ein ganz lieber. Ich freue mich auf diesen Tag und auf die nächsten
Viele Grüße

31.10.15 08:47, kommentieren

Augen tiefeisblaukalt

Etwas in seinen Augen fängt mein Blick

hält ihn fest

sie erinnern mich an etwas

So eiskalt und tiefblau

ich sehe dahinter verbirgt sich etwas

Versteckt, wie die Tiefe eines Eisberges

25.9.15 18:52, kommentieren